Dr. Georg Bayer

Dipl.Physiker
Auditor TÜV ISO 19011:2011
Pers. Mitglied der DGQ
5S/7M/WSA Spezialist

+49-2407 908990-12

Georg.Bayer@team-babel.de

Das Werkzeug zur Ermittlung der Effizienz

Die Wertstromanlyse (WSA) ist in der Produkion schon seit langem ein machtvolles Werkzeug zur Analyse von wertschöpfenden und nicht wertschöpfenden Tätigkeiten. In den letzten Jahren wird die WSA vermehrt in der Verwaltung und bei der Dienstleistungserbringung mit Erfolg eingesetzt.

Was sind die häufigsten Erkenntnisse, die bei der WSA zutage treten:

  • Prozesse sind über die Jahre gewachsen und seit langem nicht mehr auf den Prüfstand gestellt worden
  • Mitarbeiter haben häufig Ihre eigene Art und Weise der Bearbeitung
  • Langes Suchen nach Informationen bzw. Unterlagen
  • Ineffizientes Arbeiten, fehlende Informationen, viele Rückfragen
  • Engpässe, an denen die Vorgänge auflaufen
  • Vollgestellte Arbeitsplätze mit Vorgängen in Arbeit
  • Lange Durchlaufzeiten
  • Häufige Nacharbeit notwendig
  • Vorgänge bleiben bei Krankheit oder Urlaub unbearbeitet liegen
  • Mangelnde Motivation aufgrund „chaotischer“ Arbeitsplätze

Durchleuten Sie ihre administrativen Prozesse auf Wertschöpfung und vermeidbare Verschwendung!

Fördermittel

Was ihnen die Wertstromanalyse bringt?

  • Häufig Effizienzsteigerungen von 30% und mehr
  • Analyse des Prozess-Ist-Zustandes visualisiert – gemeinsame Sicht des Prozessesbabelino_AnzugHemd_72dpi
  • Einbeziehung der Prozessbeteiligten
  • Erkennen von unproduktiven Prozessschritten
  • Identifizierung von Engpässen
  • Systematische Erarbteitung des Soll-Prozesses
  • An welchen Stellen fehlen im Prozess Informationen
  • Schnittstellenoptimierung
  • Reduktion der Nacharbeit
  • Festlegen einer einheitlichen Vorgehensweise für alle Mitarbeiter
  • Ständig benutzte Materialien und Informatonen sind sofort zur Hand
  • Suchzeiten werden deutlich reduziert
  • Motivation der Mitarbeiter steigt –   die Fehlerquote sinkt
  • Keine Verschwendung von Ressourcen durch nicht benötigte Dinge
  • Standardisierung hilft bei der Arbeit (80% Standardiesierungsgrad und mehr sind möglich)
  • Ständige Verbesserung sorgt für aktuelle Standards

 

Jedes Unternehmen ist einzigartig und braucht eine individuelle, angepasste Beratung.

 

Wir kommen gerne bei Ihnen vorbei und beraten Sie unverbindlich!

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Ziele einer Wertstromanalyse (Beispielhaft hier für die Produktion)

Mit einer Wertstromanalyse werden wichtige Kenngrößen, wie die Durchlaufzeit und Prozesszeiten, Bestände und unnötige/lange Transporte, Wartezeiten durch schlechte Taktabstimmung und Über-/Unterproduktionsmengen, ermittelt und Verbesserungspotenziale gefunden. Zudem wird sich auch mit bereits bekannten Größen auseinandergesetzt, welche dadurch in ein neues Licht rücken und überdacht werden können.

In der Produktion, Qualitätssicherung und der Geschäftsleitung ist das Wertstromdesign eine wichtige Stütze für die tägliche Arbeit und hilft, die Wertschöpfungsprozesse (da diese im Gesamtbild gezeigt werden) besser zu verstehen.

Vorgehensweise bei einer Wertstromanalyse (Ist-Analyse)

Die Vorgehensweise beginnt mit der Betrachtung der Produktgruppen bzw. Teilefamilien. Diese müssen im Rahmen der Arbeitsgestaltung und Fabrikplanung bereits vorhanden oder geplant worden sein. Produktgruppen oder Teilefamilien sind mehr oder weniger homogene Produkte, mit konstruktiver Ähnlichkeit und dadurch mit nur geringfügig voneinander abweichenden Fertigungswegen. Die gleiche Prozessfolgen für die Produkte einer Produktgruppe kann in einem Wertstromdesign untergebracht werden.

Die Art der Kunden und deren Anforderungen an die jeweilige Produktgruppe und die Lieferung müssen zunächst betrachtet werden. Der genaue Kundenbedarf oder eine Schätzung (z. B. aus eigenen Erfahrungswerten), je genauer, umso besser, ist zu ermitteln.

Die Wertstromanalyse beginnt im Grunde erst mit der Aufzeichnung des Wertstromes. Interessant sind dabei vor allem die Materialflüsse (Rohstoffe, Halbzeuge, Baugruppen etc.) und Informationsflüsse (z. B. Auftragspapiere, Konstruktionszeichnungen, Kanban-Karten etc.). Dabei sind alle Teile der Fabrik zu durchlaufen, welche vom Wertstrom der betrachteten Produktgruppe (auch nur zum Teil) durchquert werden. Es handelt sich um eine Ist-Aufnahme und betrachtet eher den Regelfall. Ausnahmewege sollten vermerkt, jedoch nicht direkt in den Wertstrom aufgenommen werden. Der Prozessplaner, welcher die Wertstromanalyse durchführt, sollte dabei nicht nur als Beobachter der Produktionsabläufe sein, sondern die beteiligten Verantwortlichen und Mitarbeiter zu Tätigkeitsbereichen, Aufgaben, Informationsschnittstellen, Bezugsquellen, Bestände und alle weiteren, relevanten Themen befragen.

In der Wertstromanalyse ist der, dem Wertstrom gegenläufige Weg üblich. Angefangen wird also nicht beim Materialeingang, sondern beim Warenausgang bzw. dem Versenden.